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Ein Plakat für den Wandel: Mein Beitrag zur StoP-Kampagne gegen Gewalt


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Ein von @stop_innsbruck geteilter Beitrag

Seit nunmehr drei Monaten liegt der Start der 16 Tage gegen genderbasierte Gewalt zurück, bei dem ich einen kleinen Beitrag geleistet habe. Das Team von StoP hat regelmäßig Portraits über Soziale Netzerke (Instagram: StoP_Innsbruck und Facebook: StoP Innsbruck) online veröffentlicht, mit entsprehenden Statements der abgebildeten Personen. Jeden Tag wurde ein neues Gesicht präsentiert, ein Zeichen gegen Gewalt.

Ein herzliches Dankeschön, dass ich mich an der dieser Plakatkampagne beteiligen durfte. StoP wirkt! Besonderer Dank geht an Alena, die Fotografin. Das Shooting hat sehr viel Spaß gemacht und die Aufnahmen finde ich sehr toll und gelungen.

Die offizielle Präsentation der Plakate fand am Mittwoch, dem 6. Dezember, im Rahmen des Vortrags „Nur Ja heißt Ja! – Was wir von den feministischen Gesetzen in Spanien lernen können. Oder: von der wundersamen Kraft feministischer Utopien“ von Judith Götz im Stadtteiltreff Wilten statt. Dort wurden alle Plakate enthüllt und präsentiert.

Die Zeit seit der Veranstaltung war für mich auch eine Gelegenheit zur Reflexion über meine Motivation, sich gegen Gewalt in Paarbeziehungen zu engagieren. Gewaltfreiheit darf keine Utopie bleiben.

StoP ist ein Projekt des Frauenhaus Tirol. Das Frauenhaus Tirol unterstütze ich seit Jahren durch Spenden, die sich z.B. durch meine Fahrradbesuche der Bezirksstellen ergeben. Das Frauenhaus Tirol ist eine Opferschutz- und Kriseneinrichtung, die sich nach den Prinzipien der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF) richtet. Die Zielgruppe sind Frauen und Kinder, die von körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt bedroht oder betroffen sind. Dabei spielt die Nationalität, Herkunft, Religion, ökonomische Situation oder Lebensweise keine Rolle.

Das Frauenhaus Tirol bietet Schutz, Unterkunft und Beratung nicht nur für Opfer häuslicher Gewalt, sondern auch für Frauen, die von Zwangsheirat, Zwangsprostitution und Frauenhandel bedroht oder betroffen sind. Die Unterstützung beinhaltet verschiedene Säulen: das Wohnhaus/Frauenhaus, die Beratungsstelle, den Bereich Betreutes Wohnen und Nachbetreuung sowie die Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Wege in und aus einer Gewaltbeziehung sind komplex, und das Angebot des Frauenhauses Tirol spiegelt diese Vielschichtigkeit wider. Es ist darauf ausgerichtet, den betroffenen Frauen und Kindern in unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedrohungslagen umfassende Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.